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SIBYLLE BURLA

Alles kann das Material für künstlerische Arbeiten sein. Sibylle Burla nimmt ihre eigenen Arbeiten als Material für neue Arbeiten. Ihre fünf ausgestellten Collagen aus Ölpastell auf Seidenpapier sind entstanden, indem sie alte Arbeiten entrahmt, zerschnitten und neu geformt hat. Ihr Vorgehen weist auf die Unabgeschlossenheit und Prozesshaftigkeit von Kunst hin. Das Kunstwerk selbst – Exempel eines abgeschlossenen Objekts – ist immer Prozess und Verhältnis: Prozess im Denken und Verhältnis zu Material, Zustand und Betrachter.
Kuratiert von Ronald Kolb
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